High on Fire eröffneten das Konzert in der Maria, und die funktionierten wie eine Zeitmaschine. Zurück in den klassischen 80er Jahre Metal. Live klangen sie nicht ganz wie Motörhead, aggressiver mit ausgeprägten Soli. Der Sänger versuchte mit dem Publikum Kontakt aufzubauen. Die Menge bewegte sich auch deutlich energische zu High on Fire als sie es später bei Pelican tun sollte. Alles in allem eine amüsante Vorband auch wenn ich ich finde die Kombination High und Fire und Pelican nicht sonderlich gut zusammenpasst was auch ein Trugschluss meinerseits sein könnte, spielen doch Leute wie Pelican auch in True-Metal-Bands wie Lair of the Minotaur. Nach diesem Metal Revival: Pelican. Der Sound war erheblich besser als beim letztjährigen Konzert im Kato, und trotztdem war die Band nicht sonderlich zufrieden mit dem Sound. Das Gemecker des Bassisten Bryan Herweg trübte ein bisschen die Stimmung. Obwohl das ein sehr professioneller Gig war und die Pelican talentierte und innovative Musiker sind, war da eine Stimmung der Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit und ich dachte mir vielleicht will die Band zuviel. Pelican habens schwerer live. Da gibt es keine Show, keinen Anheizer sie funktionieren nicht wie eine klassische Rockband. Da ist kein Gesang, kein Frontmann, die Melodie ist das zentrale Element ihres Sounds und so ist diese Konzert den Zuhörer eher Versenkung, eine Reise in das Selbst als ein gemeinschaftliches Konzerterlebnis. Danke Pelican für diesen wundervollen Abend und weiterhin alles Gute, auch beruflich.
Mit hohen Erwartungen ging ich in dieses Grafikerbattle, nicht nur zu sehen was man in einer 1/4 h auf einem Wacom Tablett alles erschaffen kann, sondern auch in der Hoffnung ein bisschen was dazuzulernen.
Jeweils 4 Designer traten in 2 Runden mit Apple Workstation, Wacom Tablett und Digitalcamera gegeneinander an und sollten in einer 1/4 h ein Design zu einem bestimmten Thema erstellen. Damit auch das Publikum jeden Schritt genau mitverfolgen konnte wurden die Ergebnisse jeweils in Echtzeit auf große Leinwände projeziert.
Doch schon in der ersten Runde gab es technische Probleme, auf die die Moderatoren wohl nicht vorbereitet waren. Man wurde das Gefühl nicht los, dass hinter und auf der Bühne alles ein bisschen chaotisch zuging - und keiner so richtig den Durchblick hatte.
Trotzdem waren die Ergebnisse der Designer technisch wirklich beindruckend und man merkte wie das Publikum mit den Wettkämpfern mitfieberte. Noch in den letzten Sekunden wurde gemalt, skizziert, “gepasted & gecopied”, so dass erst der Schlusspfiff das endgültige Resultat zu Tage brachte.
Am Ende gab es trotzdem nur einen Sieger, der mit Krone die Bühne verlies, aber die Erleichterung konnte man in den Gesichtern der Teilnehmer wie auch in denen der Organisatoren sehen.
Many People gatherered to see Soulwax perform their Niteversions, so Club Maria was packed. They did a small tour where they played remixes they made for other bands exclusively. Remixes for Kylie Minogue, Justice, LCD Soundsystem and others. But before them Dj Coop went to get the audience rocking. Soulwax performed live and all dressed in white. I was pretty much impressed by the perfect symbiosis of electronical and modern guitar music. And also the light effects were pretty amazing. Sometimes I thought that i’m visiting an Indie Concert. Soulwax gave the crowd what sometimes is missing at an electronic gig. A energetic live performance. The Remix of Justice’s Phantom Part 2. was the highpoint of the gig we’re the crowd really freaked out. So the night was quite a success, it could have been a little bit cheaper, (20€ box office) but hey, Soulwax are ROCKSTARS!!!
Unter dem Motto “Wir nennen es Arbeit” trafen sich Ende August im Radialsystem Arbeitswütige aus ganz Deutschland. Darunter auch wir!
Aber zum Arbeiten kamen wir nicht wirklich. Wir amüsierten uns stattdessen bei den Pecha Kucha-Vorträgen, beim Ping Pong & Country-Konzert und bei einer selbst subventionierten Lesung, die jedem Teilnehmer 5 Euro schenkte und anderen aussergewöhnlichen Veranstaltungen.
Die ganze Nacht lang gab es Vorträge und Workshops zum Thema “Weltverbesserung” - Wann ist Arbeit Selbstverwirklichung? Wo ist Arbeit sinnnvoll? Kann freies Internet als “Entwicklungshilfe” dienen?
Viele Fragen und noch mehr Antworten…
Da soll mal jemand sagen arbeiten macht keinen Spass.
“We call it work” was the title of the 9to5 festival in the Radial System. We were prepared to work there too, but could not get around to do so, because of all the things to see and do there: listening to readings, pecha kucha (see pecha kucha) or a country concert.
All night long were speeches and workshops about “changing the world”, “When is work self-realization?”, “Where does work making sense?”, “Can the internet be a “developing aid”?”
Lots of questions, but more answers…
Anyone who thinks that work is no fun?
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